Geld verdienen im Internet

Laut einer Onlinestudie von ARD und ZDF nutzten im Jahr 2021 alleine in Deutschland mehr als 66,1 Millionen Menschen das Internet. Mehr als 54 Prozent der Befragten waren sogar täglich online. Dieser Umstand legt nahe, dass sich im Internet mit vielen verschiedenen Aktivitäten Geld verdienen lässt. Mittlerweile gibt es für Interessenten zahlreiche Bücher und E-Books, die kostenlos oder kostenpflichtig erhältlich sind. Geld verdienen im Internet – was ist seriös und leicht umzusetzen?

Die Möglichkeiten zum Geldverdienen im Internet sind sehr vielfältig

Für viele Menschen ist es ein Traum, im Internet ihr Geld zu verdienen. Vielen schwebt vor, dass sie abends zu Bett gehen und sich der Kontostand zum nächsten morgen schon positiv verändert hat. Bevor allerdings Geld verdient werden kann, ist es wichtig zu wissen, für welche Arbeit man im Internet geeignet ist. Die Auswahl ist recht groß.

Sehr beliebt sind zum Beispiel:
– An Umfragen teilnehmen
– Webseiten und Computerspiele testen
– Dropshipping
– eigener Onlineshop
– Texte schreiben

Ebenfalls sehr beliebt ist das sogenannte Affiliate-Marketing. Für diese Art des Geldverdienens wird keine eigene Webseite oder ein eigener Shop benötigt. Der Verkauf über Shops oder Webseiten ist allerdings möglich. Die Links zu den Produkten oder Dienstleistungen können ebenfalls einfach auf verschiedenen Social Media Portalen oder per E-Mail verbreitet werden. Für jeden Verkauf oder Klick wird eine Provision gezahlt.

Gute Verdienste sind beim Affiliate-Marketing mit Nischenprodukten möglich

Das Affiliate-Marketing ist auch das Geschäftsmodell der mittlerweile zahlreichen Influencer und Youtuber. Selbst die großen Vergleichsportale profitieren von den Provisionsmodellen. Die Geschäfte mit den Provisionen laufen so gut, dass die Portale schon seit einigen Jahren selbst Affiliate-Programme anbieten. Wer die grundlegenden Strukturen verstanden hat, kann im Grunde genommen gleich mit Affiliate-Marketing beginnen.

Besonders gute Chancen auf ein relativ hohes passives Einkommen haben Affiliate Marketer, die eine oder mehrere Nischen bedienen. Wer einen Blog betreibt, eine Shopseite hat oder auch bei Youtube tätig wird, benötigt sogenannte Follower. Dies ist nur möglich, wenn Vertrauen geschaffen wird. Daher sollte sich der Affiliate Marketer mit dem Thema, das er bewerben möchte, gut auskennen. Die Follower möchten auch mit aktuellem Content versorgt werden.

Eine Nebentätigkeit muss selbstverständlich angemeldet werden

Da Einnahmen immer steuerpflichtig sind, muss das Online-Business auf dem Rathaus oder im Bürgerbüro der Gemeinde angemeldet werden. Die Gewerbeanmeldung ist auch für eine Nebentätigkeit verpflichtend. Nach der Anmeldung ist schon nach wenigen Tagen Post vom Finanzamt im Briefkasten und es müssen verschiedene Fragebögen ausgefüllt werden. Die Art der Selbstständigkeit ist im Nebenberuf unerheblich.

Allerdings sind die Einnahmen entscheidend. Wer unter 22.000 Euro pro Jahr verdient, wird als Kleinunternehmer gemäß § 19 UStG eingestuft. Kleinunternehmer, die unter dieser Einkommensgrenze liegen, dürfen auf ihren Rechnungen keine Mehrwertsteuer ausweisen. Allerdings müssen sie auch keine Mehrwertsteuer an das Finanzamt abführen.

Natürlich muss bei einer nebenberuflichen Tätigkeit auch der Arbeitgeber informiert werden. Spricht nichts gegen diese Tätigkeit, muss der Arbeitgeber zustimmen. Auch Beamte müssen die Zustimmung von ihrem Dienstherren einholen, wenn sie sich nebenher selbstständig machen.

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